Cannabis / 8. November 2025

Auf­klä­rung zu „Hanf­ver­band Deutsch­land“ und me­di­zi­ni­schem Cannabis

Vor Kurzem durfte ich gemeinsam mit dem Hanfverband Deutschland, einer engagierten Apothekerin und einem erfahrenen Aktivisten einen wichtigen Arbeitsvortrag halten – mit dem Titel „Medizinisches Cannabis im Alltag – Chancen, Wirkweisen, Risiken“. Leider konnte ich nicht physisch vor Ort sein, weil ich mich zu diesem Zeitpunkt noch von meinen Brandblasen erholte – aber über das Internet war ich live zugeschaltet und mitten im Geschehen.

Wir bereiteten eine Präsentation vor mit vielen Slides und Visualisierungen, die auf einer Leinwand gezeigt wurden: Wie wirkt medizinisches Cannabis biologisch? Bei welchen Indikationen kommt es zum Einsatz? Wie sieht der Ablauf von Verordnung, Abgabe und Einsatz aus? Wir erklärten, welche Rechte Patient*innen haben, wie die Therapie begleitet wird und welche Fallstricke zu beachten sind.

Der Abend war offen für alle – Interessierte konnten teilnehmen, Fragen stellen und sich informieren. Ziel war es ausdrücklich, solche Aufklärungsveranstaltungen regelmäßig durchzuführen, damit die therapeutischen Möglichkeiten von medizinischem Cannabis transparenter werden und noch mehr Menschen davon profitieren können.

Ich freue mich, ein Teil dieser wichtigen Initiative gewesen zu sein – und trotz meiner Abwesenheit über Bildschirm fühlte ich mich dabei verbunden und wirksam.

Neulich durfte ich Teil einer richtig wichtigen Infoveranstaltung sein, in dem es um medizinisches Cannabis ging.

Gemeinsam mit dem Deutschen Hanfverband, der Apothekerin Isabel Schmelzer und dem Aktivisten Julian Hundt haben wir einen Aufklärungsabend in Mainz-Laubenheim organisiert zudem jeder kommen konnte, der etwas über medizinisches Cannabis erfahren möchte.

Leider konnte ich aufgrund meiner Brandblasen nicht persönlich vor Ort sein, aber ich war per Video zugeschaltet und habe dort meinen Teil beigetragen – mit einer Präsentation über meine persönlichen Erfahrungen als Cannabis-Patient und der medizinischen Wirkung.

Noch mal kurz wie kann medizinisches Cannabis wirken?

Muskelentspannend

→ Cannabis kann Muskelkrämpfe und Spastiken lindern, besonders bei neurologischen Erkrankungen wie MS oder Querschnittslähmung.

Schmerzlindernd

→ Es wirkt als natürliches Schmerzmittel und kann bei chronischen Schmerzen eine Alternative zu starken Opiaten sein.

Stimmungsaufhellend

→ Bestimmte Cannabinoide können depressive Verstimmungen verbessern und für ein inneres Gleichgewicht sorgen.

Schlaffördernd

→ Es hilft vielen Patient*innen dabei, schneller einzuschlafen und die Schlafqualität zu verbessern.

Entzündungshemmend

→ Cannabis kann Entzündungen im Körper hemmen, was vor allem bei Autoimmunerkrankungen oder chronischen Darmerkrankungen hilfreich ist.

Die Inhalte wurden über eine große Leinwand gezeigt, und es war echt schön zu sehen, dass so viele Leute gekommen sind. Jeder konnte Fragen stellen, zuhören, und sich ein eigenes Bild machen – ganz ohne Vorurteile.

Ich finde, solche Veranstaltungen sollten viel öfter stattfinden, damit mehr Menschen die medizinischen Vorteile von Cannabis kennenlernen und besser verstehen, wie wichtig und hilfreich es für viele Patient*innen sein kann.

💚 Danke an alle, die da waren – und vor allem an die AWO und die SPD für die Organisation.


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