Körper / 15. August 2025

Durch Atem­de­pres­sio­nen keinen Schlaf

Die Nächte sind für mich im Moment ein einziger Kampf. Schlaf? Kaum vorhanden. Ich schaffe es nicht mal eine Stunde am Stück, ohne dass mich Schmerzen und pure Atempanik aus dem Schlaf reißen. Es fühlt sich an, als würde mir in diesen Momenten jemand die Luft wegnehmen – und das mitten in der Nacht, wenn alles still ist.

Ja, ich habe eine neue Schlafmaske bekommen, der Druck wurde angepasst, aber das ändert nichts daran, dass ich immer wieder in diese Atemdepressionen falle. Wenn ich dann aufwache, schnürt mir die Panik regelrecht die Kehle zu. Ich muss mich sofort aufsetzen, um überhaupt wieder klarzukommen, während mein Herz rast und ich versuche, irgendwie Luft zu bekommen.

Für mich ist das schon schlimm genug – aber auch für meinen Pfleger bedeutet jede Störung Stress. Die Maschine ist so eingestellt, dass sie sofort Alarm schlägt, wenn mit der Maske etwas nicht stimmt. Dieser schrille Ton ist so aufdringlich und auch nicht so angenehm.. Was mir zusätzlich Angst macht: Ich kann nicht selbst rufen, nicht einmal eine Hand bewegen, um mich bemerkbar zu machen. Alles hängt davon ab, dass dieser Alarm funktioniert und rechtzeitig gehört wird. Die Vorstellung, dass das einmal nicht passiert, verfolgt mich jede Nacht.

Der ständige Schlafmangel frisst mich auf. Ich bin ausgelaugt, kraftlos, leer – mein Körper fährt auf Reserve. Momentan bleibt mir nichts anderes übrig, als irgendwie runterzufahren, bevor ich komplett zusammenklappe.

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