Polizei Crashkurs / 13. Januar 2026

Mein Mei­len­stein mit Polizei Crashkurs

Ein Kinosaal während einer Veranstaltung von Crash Kurs Polizei Südhessen.

Ich bin so stolz darauf, dass durch mich von der Polizei ein Projekt entstanden Entstehen konnte, welches hoffentlich viele Jugendliche Fahranfänger vor den Gefahren im Straßenverkehr bewahren wird.

Manchmal entstehen die wichtigsten Projekte nicht am Schreibtisch, sondern aus echten Erlebnissen, echten Geschichten und dem Wunsch, etwas zu verändern. Crashkurs Rheinland-Pfalz ist genau so ein Projekt.

 (Der Meilenstein kommt erst weiter unten)

Was ist Crashkurs?

Der Crashkurs ist ein Präventionsprojekt, das sich gezielt an junge Fahranfängerinnen und Fahranfänger richtet. Im Mittelpunkt steht ein klares Ziel: Unfälle verhindern, bevor sie passieren.

Im Rahmen des Crashkurses werden Schülerinnen und Schüler durch Impulsvorträge für die realen Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert. Dabei geht es nicht um trockene Theorie oder erhobene Zeigefinger, sondern um echte Geschichten, echte Konsequenzen und reale Schicksale, die zeigen, wie schnell sich das Leben durch einen Verkehrsunfall verändern kann.

Die Jugendlichen erleben hautnah, was überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung, Alkohol, Selbstüberschätzung oder Gruppendruck im Straßenverkehr bedeuten können. Gerade weil die Inhalte ehrlich, direkt und authentisch vermittelt werden, erreichen sie die jungen Menschen auf einer emotionalen Ebene – und genau dort setzt nachhaltige Unfallprävention an.

Junge Menschen stehen am Beginn ihrer Mobilität vor einer neuen Freiheit und gleichzeitig vor einer großen Verantwortung. Oft fehlt noch die Erfahrung, um Risiken im Straßenverkehr richtig einzuschätzen.

Der Crashkurs soll keine Angst machen, sondern Bewusstsein schaffen. Er soll zum Nachdenken anregen, Verantwortung vermitteln und den entscheidenden Impuls geben, in kritischen Momenten die richtige Entscheidung zu treffen.

- Denn wer die möglichen Folgen kennt, der fährt aufmerksamer, vorsichtiger und bewusster. -

Was mich bei jeder einzelnen Veranstaltung besonders berührt, sind die Eindrücke, die ich selbst dabei sammle.

Es gibt mir ein unglaublich gutes Gefühl, weiterzuhelfen, aufzuklären und vielleicht genau den entscheidenden Gedanken auszulösen, der später einen Unfall verhindert. Zu wissen, dass meine Geschichte und die der anderen Akteure Menschen erreicht, bewegt mich jedes Mal aufs Neue.

Während des Crashkurses sehe ich es den Schülerinnen und Schülern regelrecht an, wie nah ihnen das Ganze geht. In ihren Gesichtern spiegelt sich Nachdenklichkeit, Betroffenheit – manchmal auch Überforderung. Und das ist absolut verständlich. Die Geschichten, die im Rahmen von Crashkurs Rheinland-Pfalz erzählt werden, sind emotional, direkt und nahezu ungefiltert. Es geht um reale Unfälle, echte Schicksale und Konsequenzen, die niemand beschönigen kann.

Viele Schülerinnen und Schüler sind deshalb so stark emotional mitgenommen, weil

  • sie Unfälle bereits aus dem eigenen Bekannten- oder Familienkreis kennen,

  • sie sich während der Erzählungen vorstellen, dass ein Bruder, eine Schwester oder ein enger Freund genau das Gleiche erleben könnte,

  • ihnen bewusst wird, wie schnell ein Moment alles verändern kann,

  • und weil sie merken, dass diese Geschichten nicht „irgendwem“ passiert sind – sondern Menschen wie ihnen selbst.

Bei manchen zeigt sich diese emotionale Überforderung auch körperlich. Einige müssen den Raum verlassen, weil ihnen schwindlig wird, andere brechen sogar kurz zusammen. Das sind Momente, die sehr ernst sind – und gleichzeitig zeigen, wie tief der Crashkurs wirkt. Genau diese Reaktionen machen deutlich, dass hier nichts oberflächlich bleibt. Dass es unter die Haut geht. Und dass genau dort die Prävention beginnt.

So schwer diese Momente auch sind: Sie bestätigen mir jedes Mal, wie wichtig diese Arbeit ist. Wenn etwas so stark bewegt, bleibt es im Kopf. Und vielleicht genau dann, wenn später eine Entscheidung im Straßenverkehr ansteht. 🚦

Es bedeutet mir viel, dass der Crashkurs Rheinland-Pfalz inzwischen bereits im zweiten Jahr läuft. Dass der Crashkurs weitergeführt wird und an verschiedenen Schulen stattfinden durfte, hat für mich einen großen Stellenwert. Zu wissen, dass diese Arbeit an mehreren Schulen angekommen ist und fest eingeplant wird, fühlt sich sehr gut an.

Mein Meilenstein

Auf einer Crashkurs Veranstaltung in Bad Kreuznach haben sich zwei Polizisten aus Hessen den Vortrag angeschaut und mich darauf hin angesprochen. ob ich es mir vorstellen könnte, bei ihrem Crashkurs in Hessen dabei zu sein.

Für mich ist es etwas ganz Besonderes, da sie ihn dort bereits seit mehreren Jahren durchführen, und zwar mit einem größeren Publikum von rund 350 Schülern und in einem großen Kinosaal mit noch mehr Akteuren und Impulsvorträgen.

Mein erster Workshop

Ich freue mich sehr, dass ich dort sogar mein erstes eigenes Workshop-Format durchführen werde, in dem es darum geht, wie Betroffene nach einem schweren Unfall reagieren und wie sich das Leben von Freundinnen, Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern dadurch verändern kann. In diesem Workshop spreche ich aus eigener Erfahrung und arbeite gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern heraus, was das für das Leben der Menschen bedeutet, die direkt oder indirekt betroffen sind.

Diese Anfrage empfinde ich als große Ehre! Es zeigt mir welches Vertrauen mir und meiner Arbeit entgegengebracht wird.


Schreib mir gerne in die Kommentare, was ihr davon haltet und ob ihr dieses Prävention für so sinnvoll haltet wie ich

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