Am Sonntag war ich in der Festhalle Frankfurt bei Sean Paul. Die Songs begleiten mich seit meiner Kindheit, deswegen war ich echt gespannt.
Erst kam der Voract: ein DJ namens CIG. Ich kannte den Namen vorher nicht und habe danach auch kaum was über ihn gefunden – der Typ scheint ein echter Geheimtipp zu sein. Aber was er abgeliefert hat, war einfach Weltklasse. Er hat die riesige Halle innerhalb kürzester Zeit in einen echten Großraum-Club verwandelt: knallharte Basslines, nahtlose Übergänge, perfektes Timing bei den Drops und eine Crowd, die sofort mitgezogen war. Ehrlich gesagt einer der besten DJ-Sets, die ich in so einer großen Location je erlebt habe.
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Bei Sean Paul selbst war ich leider enttäuscht. Große Teile Playback (ca. 80 %), er hat oft nur einzelne Wörter oder kurze Phrasen live gesungen, danach schnell außer Atem und unsicher auf den Beinen gewirkt. Die Halle war trotzdem laut, die Crowd hat mitgesungen und getanzt – die pure Nostalgie und die Hits haben ihren Job gemacht. Aber von der persönlichen Performance her hat Sean Paul meine Erwartungen nach all den Jahren leider nicht erfüllt. Es fühlte sich streckenweise eher wie eine gut produzierte Greatest-Hits-Playback-Show an als wie ein echtes Live-Konzert
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